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11.09.2011
*Tag 2 hat begonnen!

Der See ist verdunstet, dessen Umgebung vollkommen verwüstet. Man findet an diesem Ort das reinste Chaos wieder.

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 Kinji Sakamoto

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AutorNachricht
Kinji Sakamoto
DKC-Mitglied
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Anzahl der Beiträge : 34
Anmeldedatum : 30.06.11


Chara-Informationen
Alter: 19 Jahre
Vergeben?: Single
Verletzungen: Tiefe Schnittwunde am linken Arm, zwei Schnitte an den Unterarmen entlang, mehrere Einstiche am ganzen Körper

BeitragThema: Kinji Sakamoto   Do Jun 30, 2011 3:14 pm



Allgemein


Vollständiger Name:
Kinji Sakamoto

Rufname:
Kinji

Alter:
19 Jahre

Herkunft:
China

Wohnort:
Tower der Dragon King Company

Gruppenzugehörigkeit:
Dragon King Company

Rasse:
Dämon

Gesinnung:
neutral

Rang:
Mitglied

Familie:
Eltern, sowie Geschwistern, sollte er welche haben, sind nicht bekannt

Charakter:
Kinjis Charakter ist eine komplizierte Angelegenheit, denn man hat es nicht immer mit derselben Person zu tun, für die man ihn hält. Im Körper des jungen Mannes, hausen nämlich zwei völlig verschiedene Persönlichkeiten, die sich im Laufe seines Lebens als eine Art Schutzmechanismus entwickelt haben.
Da wäre zum einen die Seite seiner Persönlichkeit, die man im Alltag antrifft. Man könnte sagen, das dies hier der ursprüngliche Kinji ist. Hier wirkt er wie ein ganz normaler junger Mann, der scheinbar keiner Fliege etwas zu Leide tun könnte. Eher könnte besagte Fliege wahrscheinlich ihm weh tun, denn der Junge scheint Gewalt zu verabscheuen, auch wenn er durchaus im Stande ist, sich zu verteidigen, allerdings nicht annährend so gut, wie sein zweites Ich. Auf der Straße ist Kinji stets nett und freundlich, selbst zu Menschen, die er eigentlich gar nicht kennt, erst kürzlich kennen gelernt hat oder bei denen jeder normaler Mensch einen großen Bogen machen würde. Er begegnet ihnen von Anfang an mit einer offenen Art, die in den Menschen das Gefühl weckt, das man ihm vertrauen kann, jedoch wird diese Art nicht immer positiv aufgenommen. Es gibt auch viele, die ihn einfach für viel zu naiv, für eine Stadt wie Hongkong, halten. Außerdem scheint er Ärger magisch anzuziehen, weshalb er nicht selten in eine Prügelei verwickelt wird, aus der ihn seine zweite Persönlichkeit raus hauen muss. Doch lässt er sich dadurch nicht beirren, denn trotz dessen, ist er ein sehr hilfsbereiter Mensch, der seinen Mitmenschen gerne bei allen möglichen Sachen hilft, das jedoch meist nur mit mäßigem oder überhaupt keinem Erfolg. Kinji ist nämlich ein kleiner Tollpatsch, dem schnell mal das ein oder andere Missgeschick passieren kann, wie z.B. das fallen lassen eines Tablettes oder das Verteilen von Lebensmitteln im Supermarkt. Das ist wohl auch der Grund, warum Kinji seine Nebenjobs schon des Öfteren wechseln musste. Jedoch lässt sich der junge Chinese nicht so schnell entmutigen, was wohl eine seiner Stärken ist. Muss er einmal einen Rückschlag kassieren, steht er schnell wieder auf und versucht seine Fehler zu bessern. Doch trotz dessen, das er immer freundlich zu jedem ist und versucht bei den Problemen von anderen zu helfen, hat Kinji eine schlechte Angewohnheit. Er redet nie über seine eigenen Probleme, da er nicht will, das sich andere Sorgen um ihn machen. Lieber will er selbst damit fertig werden, stempelt sie als seine eigenen Probleme ab, damit sich niemand in diese einmischt. Dabei überspielt er, sollte es ihm wirklich mal schlecht gehen, alles immer mit einem Lächeln, damit niemand es bemerkt. Das er denen in seiner Nähe damit nur weh tut, merkt er meist gar nicht oder erst zu spät.
Das ist jedoch wie gesagt die Persönlichkeit, die der normale Kinji hat. In ihm steckt noch eine weitere, eine die sich meist nur dann zeigt, wenn es etwas gibt, womit der normale Kinji nicht umgehen kann oder wenn er seiner Arbeit für die Dragon King Company nachgeht. Als symbolischen Akt des Wechsels kann man wohl das Aufsetzen seiner charakteristischen Maske sehen, mit der man den zweiten Kinji meist antrifft. Dieser Kinji ist das komplette Gegenteil des normalen Kinjis und ist dadurch entstanden, als der echte Kinji eine Persönlichkeit brauchte, mit der er den Schmerz verarbeiten konnte, eine die im Gegensatz zu ihm stark war und all das tun konnte, zu dem er nicht in der Lage war.
Wechselt er seine Persönlichkeit wird Kinji eiskalt und scheint jegliche Emotionen, die er zuvor noch hatte, zu verlieren. Dafür nimmt er nun eine rationale Denkweise an, durch die er nur dann etwas tut, wenn es einen Nutzen für ihn oder für die Dragon King Company hätte, wodurch seine Hilfsbereitschaft, die er normalerweise an den Tag legt, nun fast gänzlich verschwindet. Die Probleme anderer Leute sind ihm nun komplett egal und ihm würde es nur dann in den Sinn kommen, einem anderen zu helfen, wenn eines der vorherigen Kriterien erfüllt werden würde. Auch die Anwendung von Gewalt widerstrebt ihm nicht mehr. Er würde alles und jeden töten, der ihm bei der Ausführung einer Mission behindert oder behindern könnte, ohne Rücksicht und schlechtes Gewissen. Ob er diese Person in seinem normalen Leben kennt oder ob es sich um ein anderes Mitglied der Dragon King Company handelt, spielt dabei keine Rolle. In diesem Moment, stellt sie eine Gefahr für die Erfüllung eines Auftrages dar und muss deshalb eliminiert werden. Auch könnte man meinen, das er mit dem Wechsel der Persönlichkeit das Sprechen verlernt, denn er ist alles andere als ein Plappermaul. Kurze, knappe und ziemlich emotionslose Sätze sind alles, was man, in den meisten Fällen, jetzt noch von ihm erwarten kann.
Trotz dessen, das es sich um zwei verschiedene Persönlichkeiten handelt, wissen beide voneinander bescheid und wissen was der andere tut, sollte er die Kontrolle über den Körper übernehmen. In ihren Gedanken können sie sogar miteinander kommunizieren, weshalb man Kinji oft mit seiner zweiten Hälfte reden hören kann. Was die Beziehung unter den Persönlichkeiten angeht, so brauchen sie sich mehr oder weniger gegenseitig. Der freundliche Kinji braucht den herzlosen Kinji, um seinen Platz in der Dragon King Company behalten zu können, da er ohne diesen keine Aufträge erfüllen könnte. Der herzlose Kinji wiederum braucht den freundlichen Kinji, da sich beide einen Körper teilen und er ohne ihn nicht existieren könnte. Von diesem Standpunkt aus, wirkt es viel mehr so, als ob es zwei komplett eigenständige Personen wären, anstatt eine Person mit zwei Persönlichkeiten.
So verschieden beide Persönlichkeiten jedoch auch sein mögen, so haben sie doch die ein oder andere Gemeinsamkeit. Dabei wäre die wohl Wichtigste ihre Loyalität zur Dragon King Company, insbesondere natürlich zu ihrem Herrn Hakuron. Dieser rettete sie mehr oder weniger aus ihrem früheren Leben, weshalb sie sich sehr für ihn einsetzen und versuchen, jeden Befehl perfekt auszuführen, jedoch bleibt letzteres meist am herzlosen Kinji hängen, da der freundliche dazu nicht zu gebrauchen ist.

Aussehen


Größe:
1,79m

Augenfarbe:
Dunkelblau

Haarfarbe:
Schwarz

Aussehen:
Zwar besitzt Kinji zwei Persönlichkeiten, doch besetzen beide denselben Körper. Von daher ist es nur natürlich, das sich beide körperlich nicht mal ansatzweise voneinander unterscheiden, doch ist man sehr wohl in der Lage, den einen von dem anderen Kinji zu unterscheiden, sollte man ihn besser kennen.
Der freundliche Kinji hat komplett schwarzes Haar, von dem, durch dessen mittlere Länge, ein paar Strähnen direkt in sein Gesicht fallen. Es ist relativ gut gepflegt, macht jedoch keinen besonders auffallenden Eindruck, wenn er sich einmal in der Stadt aufhält. Seine Augen machen es den Haaren gleich, denn auch diese sind durch deren tiefen dunkelblauen Farbton nicht sonderlich auffällig. Das Einzige was man vielleicht über sie sagen könnte, ist die Tatsache, das sich eine gewisse Leere in diesen widerspiegelt, die es so wirken lässt, als ob er mit seinen Gedanken nicht immer ganz bei der Sache wäre. Bei manchen wirkt er dadurch sogar etwas unsympathisch, doch das macht Kinji mit seiner freundlichen Art wieder wett, so das dieser Aspekt meist gar nicht so schwer ins Gewicht fällt. Außerdem hilft ihm das freundliche Lächeln, welches er rund um die Uhr, außer beim Schlafen, im Gesicht hat dabei, sehr schnell bei fremden Menschen Anschluss zu finden und lenkt dadurch ebenfalls schnell von seinen leeren Augen ab. Was seinen Kleidungsstil angeht, so ist dieser genauso unauffällig, wie auch der Rest schon, denn Kinji hat es gerne einfach, wenn es um seine Kleidung geht. Deshalb trägt er meist ein einfaches weißes Hemd, mit einer blauen Jeans, sowie ganz normalen Turnschuhen. Sollte es draußen einmal kälter sein, zieht er sich gerne eine grüne Jacke über.
Wechselt seine Persönlichkeit nun, so erfährt Kinji äußerlich keine Veränderungen. Lediglich seine Verhaltensweisen ändern sich nun, ebenso wie die Art, wie er nun auf seine Mitmenschen wirkt. So scheinen seine leeren Augen nun alles andere als unauffällig, denn neben der vorherigen Leere, die sich in ihnen gezeigt hat, jagen sie jedem, der in sie hinein blickt, nun auch noch einen eiskalten Schauer über den Rücken, da sich überhaupt keine Emotionen in ihnen widerspiegeln. Einzig und allein Kälte zeigt sich in ihnen, wodurch fiele schon von weitem die Flucht ergreifen. Auch verschwindet das freundliche Lächeln, welches er vorher jedem geschenkt hatte. Zurück bleibt eine kalte und emotionslose Miene, welche gut mit seinen Augen zusammenpasst. Durch diese Faktoren, wirkt er auf seine Mitmenschen nun alles andere als sympathisch. Begegnet man ihm, so möchte man einfach nur noch weg von ihm, da eine feindselige Ausstrahlung seinen ganzen Körper umgibt. Was den Kleidungsstil angeht, so muss sich dieser Kinji natürlich damit zufrieden geben, was seine bessere Hälfte gerade getragen hatte, doch haben die beiden Vorkehrungen getroffen, sollte ein schneller Wechsel erforderlich sein. Deshalb trägt Kinji zu jeder Zeit den Gürtel, an dem der Metalldraht mit der Vorrichtung befestigt ist. Auch hat er immer mindestens eines seiner beiden Messer dabei, sollte es einmal hart auf hart kommen. Sollte er die Zeit oder einen Auftrag haben, wechselt dieser Kinji aber auch gerne zu seinen ganz eigenen Sachen. Diese bestehen aus einem langärmligen, olivgrünen Oberteil, einem Paar schwarze Handschuhe, zusammen mit einer schwarzen Hose und ebenso schwarzen Schuhen. Um seinen Oberkörper, trägt er die Halterung für seine Messer. All das wird durch einen langen schwarzen Mantel verdeckt, der auf der Innenseite ebenfalls grün ist. Was hierbei nicht fehlen darf, ist die weiße Maske, die er immer trägt, wenn er einen Auftrag erfüllen muss. Diese ist, wie gesagt, komplett weiß. An der Stele des Mundes ist ein langer roter Strich und über dem rechten Auge geht eine Art lilafarbener Blitz entlang.

Besondere Merkmale:
Freundlicher Kinji:
- leerer Blick
- freundliches Lächeln

Herzloser Kinji:
- leerer und kalter Blick
- weiße Maske

Besondere Fähigkeiten

Waffe:
Kinji benutzt zwei Messer als Waffen, welche er beide immer an einer Halterung, um seinen Oberkörper befestigt, mit sich trägt.
Die Messer sind Spezialanfertigungen welche ein ziemlich markantes Erscheinungsbild haben. Diese haben nämlich, statt einer normalen Klingen, zwei parallel angeordnete Klingen, mit einer kleinen Lücke zwischen den beiden. Am Griff der Messer, befindet sich eine kleine Öffnung, an der ein Metalldraht befestigt werden kann. Durch diesen können sie auch auf die Entfernung eingesetzt werden. Außerdem ist der Draht mit einer Vorrichtung an seinem Gürtel verbunden, die es erlaubt, diesen blitzschnell zu verschießen und auch wieder zurückzuholen. Dadurch kann er den Draht, wie auch die Messer, als eine Art Enterhaken benutzen, um sich durch die Lüfte zu schwingen oder seine Gegner zu fesseln.
Die Messer finden ihren Nutzen jedoch nicht nur als Nahkampfwaffe, Kinji brauch sie auch dazu, um sich selbst kleine Schnitte zuzufügen, um sein Blut aus diesen herauszuziehen und so für den Kampf einzusetzen.
Neben diesen beiden Waffen, kann Kinji auch verschiedene Waffen aus seinem eigenen Blut erschaffen, wie z.B. Schwerter oder Speere.

Besondere Fähigkeiten:
Kinjis besondere Fähigkeit liegt in seinem Blut, denn dieses kann er seinen Wünschen entsprechend kontrollieren, jedoch haben beide Persönlichkeiten eine unterschiedlich gute Kontrolle über diese Fähigkeit.
Der herzlose Kinji hat wirklich die absolute Kontrolle über sein Blut und kann daher das volle Potenzial aus dieser Fähigkeit schöpfen. Um es für den Kampf benutzen zu können, muss er sich selbst Schnittwunden zufügen, damit das Blut aus seinem Körper dringen kann. Tritt es erst einmal heraus, so kann er es allein durch seine Gedanken aus der Wunde heraus strömen lassen und in jede erdenkliche Form bringen. Dabei ist es egal, ob sich das Blut nun verfestigen, verflüssigen oder komplett verformen soll, seine eigene Fantasie ist die einzige Grenze, die dafür eingehalten werden muss.
Zu den Dingen, die er mit seinen Blut herstellen kann, gehören z.B. Blutgeschosse, kleine bis mittelgroße Kugeln aus Blut, welche stark genug sind um selbst Stein und Stahl ohne Probleme zu durchbohren und sensenartige Klingen an seinen Unterarmen, mit denen er alles mögliche zerschneiden kann.
Doch das sind die Dinge, die er mit seinem Blut für den Angriff erstellen kann. Kinji kann das Blut auch schon im Inneren seines Körpers kontrollieren, was zur Folge hat, das er das Blut bei einem kommenden physischen Angriff, wie etwa Faustschläge oder Schwerthiebe, verfestigen kann und somit eine beinahe undurchdringliche Verteidigung gegen diese Art von Angriffen aufbaut, jedoch kann sie immer noch von einem Gegner mit genügend physischer Kraft durchdrungen werden, weshalb sie gegenüber stärkeren Gegner fast unbrauchbar wird. Auch wirkt diese Art der Verteidigung eben nur gegen physische Angriffe. Jegliche Art von Magie würde immer noch mit der vollen Kraft treffen.
Durch die Fähigkeit sein Blut zu kontrollieren, besitzt Kinji eine etwas höhere Regeneration als normale Menschen, was sich jedoch nur bei den kleinen Verletzungen die er sich selbst zufügt bemerkbar macht. Sie wirkt nicht bei größeren und schwerwiegenderen Wunden, jedoch kann er das Blut an der betroffenen Stelle kristallisieren, um wenigsten den Blutverlust zu verhindern. Der Schmerz und die Erschöpfung bleiben jedoch erhalten. Eine weitere nützliche Fähigkeit ist die, das er Gifte oder andere Schadstoffe, die in seinen Blutkreislauf gekommen sind, einfach aus seinem Körper ziehen kann. Dafür muss er die Stoffe nur mit seinem Blut aus seinem Körper leiten, im günstigsten Fall, kann er den Schadstoff sogar gegen seinen Gegner verwenden, in dem er versucht das Blut in dessen Körper zu bringen.
Doch so beeindruckend diese Fähigkeit auch ist, so hat sie doch einen gewaltigen Nachteil, der im schlimmsten Fall sogar zum Tode führen kann. Sollte Kinji über einen Kampf hinweg immer mehr Blut einsetzen und nicht sein bereits genutztes Blut "recyceln", so wird er früher oder später an Blutarmut leiden. Anfangs wird er dabei nur eine Kälte verspüren, die seinen gesamten Körper entlang zieht und eine verschwommene Sicht bekommen, doch mit der Zeit wird dies immer schlimmer, bis er sogar ganz und gar das Bewusstsein verliert, im schlimmsten Fall stirbt.

Der freundliche Kinji kann sein Blut kaum und nur in sehr geringen Maßen kontrollieren. Das höchste der Gefühle, ist bei ihm eine Blutpeitsche, welche nicht mal annähernd so stark und lang ist, wie die seiner zweiten Persönlichkeit. Die Effekte, die seine Blutkontrolle auf seinen Körper hat, hat er ebenfalls zur Verfügung, was heißt das seine Schnitte ebenfalls schnell heilen und das er Schadstoffe aus seinem Körper filtern kann, jedoch kann er sein Blut nicht im Inneren seines Körper verhärten oder in andere Dinge, außer seine Blutpeitsche, verformen. Unter den Nachteilen, die diese Fähigkeit mit sich bringt, leidet er aber natürlich auch, jedoch ist die Wahrscheinlichkeit, das sie bei ihm eintreffen äußerst gering, da er sowieso nur eine Blutpeitsche erschaffen kann.

Angriffe:
Aufgrund seiner Fähigkeit, hat Kinji viele Möglichkeiten für den Angriff, sowie die Verteidigung. Hier ist eine kleine Liste von Angriffen, die er mit seinem Blut beherrscht und häufig einsetzt, jedoch sind sie nicht nur auf diese limitiert.

Spoiler:
 

Besonderheit:
Eine Besonderheit, die Kinji durch seine Fähigkeit erhält, ist die, das er sich durch das Trinken von Blut, ähnlich wie ein Vampir, heilen kann. Der Menge des Blutes entsprechend, werden seine Wunden geheilt und die Erschöpfung von ihm genommen, jedoch braucht er dafür Ruhe, weshalb er wohl niemals mitten in einem Kampf die Zeit dafür finden würde. Diese Fähigkeit ist es auch, die ihn letztendlich vor der Blutarmut schützen kann.
Während der freundliche Kinji das Trinken von Blut verabscheut, ist es dem herzlosen Kinji relativ egal.

Persönliches


Stärken:
- kochen
- hilfsbereit
- gute Laune verbreiten
- zu jedem nett und freundlich

- rationales Denken
- guter Kämpfer
- mehr oder weniger undurchschaubar
- lässt sich von nichts von seinem Ziel abbringen

Schwächen:
- kein guter Kämpfer
- zieht Ärger magisch an
- gutes Essen
- behält seine Probleme immer für sich

- zeigt keine Gnade, egal um wen es sich handelt
- eiskalt und emotionslos
- kümmert sich nicht um andere
- kann schnell an Blutarmut leiden

Vorlieben:
- Katzen
- Sterne beobachten
- anderen Leuten helfen/eine Freude bereiten
- gutes Essen und davon viel

- Aufträge erfüllen
- gutes Essen und viel davon
- teurer Alkohol
- Blut

Abneigungen:
- Gewalt
- schlechte Menschen
- seine zweite Hälfte, sollte er einmal wieder zu weit gehen
- Blut trinken

- seine andere Hälfte, wenn er wieder zu weich ist
- als Vampir bezeichnet zu werden
- White Tiger Society
- laute und nervige Leute

Ängste:
Kinji hat Angst davor, obwohl sie in fast allen Aspekten so verschieden sind, seine zweite Hälfte zu verlieren, denn ohne sie, könnte er sein Leben, wie er es jetzt kennt, nicht mehr führen und wäre keine Hilfe mehr für Hakuron. Außerdem hat er das Gefühl, als würde ihm etwas fehlen, wenn der andere Kinji nicht mehr da wäre.

Sonstiges


Lebenslauf:
Ein normales Leben? Was ist überhaupt ein normales Leben? Der kleine Kinji hat sich ein normales Leben immer so vorgestellt, das man in eine Familie hineingeboren wird, die aus einem verantwortungsbewussten Vater, einer liebevollen Mutter und vielleicht zwei, sich manchmal streitenden, Kindern besteht. Dabei sollten die Eltern einen Beruf ausüben, durch den sie ein geregeltes Einkommen haben. Sie müssen nicht Unmengen an Geld verdienen und leben wie die Könige, es reicht bereits, wenn sie genug Geld verdienen, um die Familie zu ernähren und sich dabei keine Sorgen um das Geld machen müssen. Wenn es um die Kinder geht, so sollten sie stets liebevoll mit diesen umgehen. Auch wenn sie einmal Fehler begehen, so sollte man in der Lage sein, auch ab und zu ein Auge zu drücken zu können. In manchen Fällen auch mal hart durchzugreifen, schadet natürlich auch nicht, doch sollten sich die Kinder niemals eingeengt fühlen. Sie sollten ein relativ sorgenfreies Leben führen können, fleißig zur Schule gehen und vor allem viele Freunde finden. Das wäre in den Augen Kinjis ein normales Leben, wie er es gerne hätte.
Doch die Realität unterschied sich stark von dem Leben, das er sich immer als normal ausmalte. Er hatte keine Eltern, die sich liebevoll um ihn kümmern konnten. Um ehrlich zu sein, wusste er nicht einmal wie seine Eltern aussahen, geschweige denn wo sie zurzeit waren oder ob sie überhaupt noch lebten. Warum sie jetzt nicht bei ihm waren, wusste er genauso wenig. Was Freunde anging, so hatte er ebenso keine. Wie auch? Wie sollte er an diesem Ort, in dem er gefangen war, jemals Freunde finden, denn trotz der Tatsache, das er keine Eltern mehr hatte, befand er sich nicht in einem Waisenhaus, wie man vielleicht vermutet hätte. Der Ort an dem er sich befand, war ein Ort, an dem Kinder nichts zu suchen hatten...
Wenn Kinji versucht, sich an das erste zurück zu erinnern, das er jemals gesehen hatte, dann ist es wohl dieser komplett weiße Raum, der ihm dabei sofort in den Sinn kommt und in dem er einen Großteil seiner Kindheit verbracht hatte. Dieser Raum war ganz und gar in einem sterilen Weiß gehalten. In der Mitte des Raumes, war eine Art großer Tank, in dem sich eine komische Flüssigkeit befand, in der Kinji schwimmte. Von seiner Stirn und seinen Armen gingen mehrere Kabel zu der Außenwand des Tanks und von dort zu den Maschinen und Monitoren, die innerhalb des Raumes um diesen verteilt waren. Diese gaben die ganze Zeit über seltsame Geräusche von sich und zeichneten irgendetwas auf, von dem Kinji nichts verstand. Was die Kleidung anging die er trug, so hatte er nur so etwas, wie eine Hose, doch sah diese schon extrem geschunden aus, genauso wie der Rest seines Körpers. Über seinen Mund war ein Beatmungsgerät gespannt, damit er auch innerhalb des Tanks atmen konnte.
Er weiß noch ganz genau, wie er reagiert hatte, als er das erste Mal in diesem Tank erwachte. Damals drehte er völlig durch und schlug wie wild um sich. Mit all seiner Kraft schlug er gegen die Wand des Tanks, riss sich dabei jedes Kabel, das irgendwie an seinem Körper befestigt war, vom Leib, woraufhin die Flüssigkeit des Tankers bald rot gefärbt war. In diesem Moment, war er total verstört. Er hatte keinerlei Erinnerung mehr daran, wie er in diesen Tank hinein gekommen war, noch was an dem Tag vor diesem passiert war. Bis auf seinen Namen fiel ihm in dieser Situation nichts mehr ein. Noch immer wie wild gegen die Scheibe schlagend, bekam er immer mehr Angst, da wirbelte plötzlich die Flüssigkeit innerhalb des Tanks wie wild herum und mit einem Schlag, sprengte es das Glas, was ihn darin gefangen gehalten hatte. Kinji selbst fiel dabei auf den kalten Boden und wurde mit jeder Sekunde die verging verwirrter. Was war da gerade passiert? Hatten seine Schläge etwa Wirkung gezeigt oder warum brach das Glas auf einmal? Zu viele Fragen schossen ihm durch den Kopf, doch dafür hatte er jetzt keine Zeit. In dieser Situation wollte er nur eins und zwar weg von diesem Ort. Doch leider blieb dieser Fluchtversuch nicht unbemerkt, denn im selben Moment, wie die Scheibe des Tankes zerbrach, löste sich ein lauter und hallender Alarm aus. Kinji stand schnell auf und rannte mit all seiner Kraft aus diesem Raum heraus, doch fing der schwierige Part erst jetzt an, denn aus dem Raum raus, fand er sich in einem weißen Gang wieder, aus dem mehrere Gänge abzweigten. Wo sollte er nun lang gehen, immerhin kannte er sich in dieser Anlage nicht aus. Da vernahm er bereits das Geräusch von näherkommenden Schritten und sie waren schnell. Aus Angst sie könnten ihn erwischen, entschied sich Kinji dazu, einfach in die entgegen gesetzte Richtung zu laufen. Irgendeiner dieser Gänge musste ja immerhin nach draußen führen. Also rannte er drauflos und bog immer mal spontan ab, immer darauf achtend, das die Schritte immer hinter ihm hallten. Auf seinem Weg durch die Gänge, rannte er immer wieder an Türen vorbei, aus denen er fürchterliche Schreie und dergleichen hörte. Scheinbar war er also nicht der Einzige, der in dieser Anlage gefangen wurde. Doch hatte er keine Zeit, diese Personen ebenfalls noch zu befreien, denn er bemerkte, wie die Schritte plötzlich aus allen Richtungen zu kommen schienen. Egal wohin er rannte, es klang immer so, als ob sie ihm bereits einen Schritt voraus waren und so war es dann schlussendlich auch. Gerade als er um eine Ecke biegen wollte, wurde er von einer Person in einem weißen Kampfanzug zu Boden gerissen und gänzlich umstellt. Er versuchte sich krampfhaft zu wehren, tat alles, was in seiner Macht stand, doch plötzlich spürte er nur noch ein Stechen an seinem Hals und er verlor das Bewusstsein. Als er wieder aufwachte, war er wieder in dem Tank eingesperrt, aus dem er sich zuvor noch befreit hatte, doch diesmal trug er noch so etwas ähnliches wie eine Zwangsjacke, die ihn vollkommen bewegungsunfähig machte. Vor seinem Tanker stehend, sah er noch drei Leute die Laborkittel trugen und alles aufzeichneten, was die Maschinen gerade hergaben. Dann sahen sie in den Tank und bemerkten, das Kinji wieder zu sich gekommen war, woraufhin sie nur unheimlich grinsten und meinten, das sie mit ihm einen besonderen Fang gemacht hätten. Daraufhin verließen sie den Raum. Das war Kinjis erster Tag an diesem seltsamen Ort.
Die folgenden Tage vergingen ungefähr immer gleich. Kinji verbrachte eigentlich den ganzen Tag in seinem Tank. Nur wenn eine Untersuchung anstand, durfte er diesen für eine kurze Zeit verlassen, doch leider brachte ihm das nicht sonderlich viel. Die Wissenschaftler untersuchten ihn direkt in dem Raum, in dem sich sein Tank befand, also hatte er keine Chance mal etwas anderes zu Gesicht zu bekommen. Flüchten kam während dieser Untersuchungen auch nicht in Frage, denn neben den Wissenschaftlern, waren auch immer mindestens drei von diesen Wachleuten anwesend, die ihn keinen Augenblick aus den Augen ließen. Natürlich hatte er es anfangs versucht, doch kam er nie weiter als raus auf den Gang, also gab er dieses Unternehmen auch bald auf. Das hatte immerhin den Effekt, das er nun nicht mehr diese widerliche Zwangsjacke tragen musste, die er am ersten Tag aufgebrummt bekam.
Für Kinji war es die Hölle an diesem Ort zu sein, da jedes Mal das gleiche passierte. Langsam aber sicher verlor er auch das Zeitgefühl, da er in seinem Raum den Wechsel von Tag und Nacht nicht mitbekam. Er war schon der festen Überzeugung, das er eines Tages in diesem Raum sein Ende finden würde, da sollte sich plötzlich alles ändern. Wie immer kamen die Wissenschaftler, in Begleitung des Wachpersonals, in seinen Raum und holten ihn aus seinem Tank heraus. Erst dachte Kinji daran, das es wohl wider Zeit für eine Untersuchung wäre, doch kaum aus seinem Tank heraus, wurde er von den Leuten aus seinem Raum herausgeführt. Er war sichtlich verwundert und auch nervös. Wo würden sie ihn jetzt nur hinbringen? Er war vorher noch nie irgendwo anders gewesen, als in seinem Raum. Seine Frage wurde bald darauf beantwortet, als er vom Wachpersonal in eine große Halle gebracht wurde. An der Seite der Halle war eine riesige Scheibe, hinter der man mehrere Wissenschaftler sehen konnte, darunter auch die, die Kinji immer untersucht hatten. Er schaute sich noch eine Weile um, als auch schon eine Art Läuten ertönte. Kinji blickte zur anderen Seite der Halle, als sich dort ein großes Schiebetor öffnete. Erst wusste er nicht, was ihn nun erwartete, doch plötzlich sprang ein Hund aus dem Tor heraus. Nun war der Junge total verwirrt. Was sollte denn jetzt der Hund in dieser Halle? Fragend sah er zu den Wissenschaftlern, die immer noch fleißig auf ihren Stühlen saßen, ihre Blöcke fest in den Händen hielten und alles beobachteten. Schnell merkte er, das er von diesen wohl keine Antwort erwarten konnte, weswegen er wieder zu dem Hund sah, der bei genauer Beobachtung gar nicht so normal war, wie man es anfangs aus der Ferne dachte. Dieser Hund war um einiges größer als normale Hunde und hatte einen ganz seltsamen Blick. Er ließ einem quasi das Blut in den Adern gefrieren. Auch hatte dieses Tier schrecklich lange Klauen, die ziemlich scharf aussahen. Im nachhinein betrachtet, konnte das unmöglich ein Hund sein, aber ein richtiges Tier war es auch nicht. Doch lange konnte Kinji nicht darüber nachdenken, als schon die Bestie zielstrebig auf ihn zu rannte. Seine Reaktion darauf war, das er anfing, vor diesem Wesen davonzulaufen, was die Wissenschaftler wohl ziemlich amüsierte. Eine ganze Weile rannte er durch die große Halle, immer darauf achtend, nicht von den Klauen der Bestie erwischt zu werden und hatte keine Ahnung, was für ein krankes Spiel diese Leute gerade mit ihm trieben. Auch wirkten sie immer genervter, je mehr Zeit verging. Irgendwann ertönte dann einer der Lautsprecher in der Halle und einer der Wissenschaftler brüllte ihn regelrecht an, das er doch endlich seine Fähigkeit einsetzen sollte. Kinji sah nur wieder fragend die Leute hinter der Scheibe an. Er wusste nicht, was sie gerade von ihm wollten? Was für eine Fähigkeit? Doch durch all die Fragen in seinem Kopf, passierte Kinji ein fataler Fehler, denn er stolperte plötzlich und fiel zu Boden. Eigentlich wollte er sofort wieder aufstehen, da spürte er bereits, wie dieses Wesen auf ihn gesprungen war und seine Zähne tief in die Schulter von Kinji gebohrt hatte. Alles was man jetzt noch von dem Jungen hörte, war ein fürchterlicher Schrei, der durch die ganze Halle zog. Für Kinji war ab diesem Moment klar, das das wohl das Ende war. Er konnte nichts mehr machen, außer sich von dieser Bestie zerfleischen zu lassen. In den Gesichtern der Wissenschaftlern erkannte er bloß blanke Wut und dabei wusste er noch nicht einmal, was diese von ihm verlangten. Doch gerade, als er sich seinem Ende ganz und gar hingeben wollte, hörte er eine Lautsprecherdurchsage. Einer der Wissenschaftler forderte das Wachpersonal auf, den Jungen vor der Bestie zu retten, was auch gleich geschah. Mit seiner Wunde an der Schulter, wurde Kinji auch sogleich in einen anderen Raum gebracht, in dem die Wissenschaftler saßen, die immer in seinen Raum kamen.
Sie sahen äußerst wütend aus und schrien ihn, trotz der Wunde die der Junge erlitten hatte, an, was das in der Halle eben sollte und warum er seine Fähigkeit denn nicht eingesetzt hätte. Der Junge verstand, wie auch schon zuvor, nichts von dem, was die Leute ihm da gerade erzählten. Was für eine Fähigkeit, sollte er denn einsetzen? Doch die Wissenschaftler wollten nicht zuhören, als sie ihn auch schon auf die Liege geschnallt hatten, um seine Wunde zu versorgen, doch nachdem das erledigt war, wollten sie ihn nicht so einfach davon kommen lassen. Immerhin hatte Kinji sie vor ihren Kollegen blamiert. Also fingen sie gleich damit an, weitere Tests an ihm durchzuführen. Sie verabreichten ihm mehrere Spritzen, mit für ihn unbekannten Flüssigkeiten, doch kaum waren sie in seinem Körper, verkrampfte sich dieser schrecklich und ein ungeheurer Schmerz durchfuhr jede Faser seines Körpers. Er hatte absolut keine Ahnung, was er da gerade bekommen hatte, doch die Wissenschaftler standen nur an der Seite und beobachteten das Spektakel. Immer wieder wiederholten sie, das jemand mit seinen Fähigkeiten in der Lage sein sollte, die Stoffe wieder aus seinem Körper zu filtern, doch wie immer verstand der Junge nichts und der Schmerz machte es ihm nicht gerade leichter. Sie fügten außerdem noch hinzu, das die Drogen ihn nicht umbringen würden, aber sie noch genug übrig hätten, um den Test immer wieder und wieder zu wiederholen, falls es beim ersten Versuch nicht funktionieren sollte.
Und so ging der Tag für den Jungen noch eine gefühlte Ewigkeit so weiter. Immer wieder bekam er eine neue Ladung von der Droge gespritzt, ab und zu sogar eine andere, die in der Wirkung aber gleich war. Sie lösten immer ungeheure Schmerzen im Köper des jungen Kinjis aus. Irgendwann wurde er dann doch wieder zurück in seinen Tanker gesperrt. Scheinbar sahen die Wissenschaftler ein, das es keinen Zweck mehr hatte und so hatte der Junge fürs erste wieder Ruhe.
Doch diese Ruhe war nicht von großer Dauer, denn wenn die früheren Tage schon die Hölle durch ihre Eintönigkeit waren, so waren die folgenden Tage noch schlimmer als die Hölle. Jetzt wiederholte sich nämlich dieses Spiel immer wieder. Erst ein harter Todeskampf innerhalb der großen Halle, bei der sich Kinji immer wieder einer neuen Bestie stellen musste und dann die Folter in dem anderen Raum, in dem ihm unzählige Male diese Drogen gespritzt wurden. Von Tag zu Tag wurde der Junge schwächer, war eigentlich nur noch ein Schatten seiner selbst und musste wieder seinen Kampf in der Halle überleben, nur um dann wieder die Folter zu überstehen. Das war kein Leben mehr für ihn. Ganz alleine gegen all diese Leute, wurde er langsam wahnsinnig und wünschte sich so sehr, das ihm jemand helfen könnte. Ihm war egal, wer es war, doch er wollte nicht länger alleine sein. Er wollte jemanden, der ihm bei all diesen Dingen zur Seite stand. Gerade rannte die Bestie, wie auch schon die letzten Male, auf ihn zu und wollte nur eins, ihn zerreißen, da ertönte auf einmal eine Stimme in seinem Kopf, das sie "übernehmen würde". Die Wissenschaftler waren schon wieder der festen Überzeugung, das dieser Kampf wohl genauso enden würde, wie auch schon die letzten, doch da bemerkten sie plötzlich etwas. Der Junge sah auf einmal so anders aus. Sein Blick, war nicht mehr so leer und voller Furcht, im Gegenteil, er war zwar immer noch leer, doch jetzt war sein Blick auch noch eiskalt. Etwas was sogar das Wesen vor ihm bemerkte, denn es stoppte mitten im rennen und musterte nochmals seinen Gegenüber. Je länger es Kinji ansah, umso mehr wich die Kreatur nach hinten. Das hatten die Wissenschaftler noch nie gesehen und waren vollkommen davon erstaunt. Als dann das Tier doch wieder seinen Angriff aufnahm, wich Kinji mit einer geschickten Bewegung aus, ließ sich aber einen langen Schnitt über seinen Arm verpassen, wobei er nicht einmal ein schmerzverzehrtes Gesicht machte. Blut schoss sofort aus der Wunde, doch anstatt auf den Boden zu tropfen, schwebte es in der Luft und verformte sich zu einer Klinge an Kinjis Arm. Die Wissenschaftler begannen wie wild Aufzeichnungen anzufertigen. War das etwa die Fähigkeit, von der sie die ganze Zeit geredet hatten? Das würde jedenfalls einiges erklären, doch interessierte es Kinji gerade gar nicht, denn die Bestie holte wieder zum Angriff aus und sprang geradewegs auf Kinji zu. Dieser machte jedoch nur eine schnelle Bewegung und die Kreatur fiel zu Boden. Die Blutklinge löste sich wieder auf und das Blut floss, ohne auch nur einen Tropfen zu verlieren, zurück in die Wunde, woraufhin sich diese auch wieder verschloss. Die Wissenschaftler waren außer sich vor Freude, da sie nun endlich Resultate von Kinjis Fähigkeiten sehen konnten. Dem Jungen, der nun wieder normal, war dies jedoch relativ egal, denn er hatte einen Wandel durchlebt. Es war nämlich der Tag, an dem seine zweite Hälfte, das Licht der Welt erblickte.
Die darauffolgenden Tage, machte er sich mehr mit seiner zweiten Hälfte vertraut und lernte, wie er mit ihr kommunizieren konnte. Sie war zwar nicht die gesprächigste, doch es reichte Kinji, denn endlich war er nicht mehr so allein. Außerdem hatten sie eine Einigung getroffen. Immer wenn Kinji zu einem seiner Tests heraus musste, würde der neue Kinji übernehmen, da sie sonst wahrscheinlich nicht lange in dieser Anlage überleben würden und immer wenn keine anstanden und sie in ihrem Tank warten mussten, würde der alte Kinji übernehmen und der andere konnte sich ausruhen.
So kam es das die Zeit verging und Kinji nun um die 15 Jahre alt sein musste. Sie hatten in all der Zeit nicht wirklich viel neues erlebt. Noch immer lebten sie in ihrem Tank und kamen nur heraus, wenn wieder irgendein Test anstand. Bei diesen hatten sie aber mittlerweile immer mehr über ihre Fähigkeiten gelernt, doch reichte das natürlich nicht aus. Während die neue Hälfte Kinjis damit leben konnte, hielt es der alte Kinji langsam nicht mehr aus. Egal wie gut sie waren und wie viele gute Ergebnisse sie den Wissenschaftlern lieferten, so waren sie letzten Endes doch immer noch ihre Gefangenen. Aber Kinji wollte raus aus diesem Gefängnis. Er wollte raus an die frische Luft und den Himmel sehen. Er wollte sehen, wie der Tag ist und er wollte sehen, wie die Nacht ist. Er wollte die Sonne, den Mond und die Sterne sehen. Doch in seinem Tank konnte er das nicht. Da ertönte plötzlich wieder der Alarm und eine Explosion erschütterte die ganze Anlage. Was war draußen nur los? Er konnte nur viele Schüsse vernehmen. War dies etwa ein Überfall auf die Anlage? So etwas hatte es in den 10 Jahren, in denen er hier gefangen war noch nie gegeben. Sollte das etwa endlich seine Fahrkarte in die Freiheit sein? Er war so aufgeregt, aber erst einmal, musste er aus seinem Tank heraus kommen. Er hämmerte, wie auch an seinem ersten Tag, wie wild auf die Scheibe ein, doch hielt dies nicht lange an. Er wusste nun immerhin über seine Fähigkeiten bescheid, also übernahm der zweite Kinji und zerstörte die Scheibe, in dem er sich eines der Kabel abriss, um an sein Blut zu kommen. Das löste natürlich wieder eine Menge Krach aus, als das Glas auf den Boden fiel. Die beiden Kinjis wechselten die Kontrolle wieder und er wollte gerade hinaus auf den Gang rennen, als er auch schon fast jemanden umgerannt hätte. Es war ein Mann mit braunem Haar, ebenso braunen Augen und einem langen schwarzen Mantel, was Kinji erstaunt. Innerhalb der Anlage sah er normalerweise nur Leute mit Laborkitteln und den Kampfanzügen des Wachpersonals. Jemanden mit solchen Kleidern zu sehen, war etwas völlig neues für ihn. War er es also, der diese Anlage angegriffen hatte? Der mysteriöse Mann stellte sich ihm als Hakuron Koyama vor und er meinte, das er wegen Kinji hier sei. Scheinbar hatten Gerüchte über einen Jungen die Runde gemacht, der in einer Forschungseinrichtung gefangen gehalten werden soll und dazu ein außergewöhnlicher Kämpfer zu sein scheint, der über seltsame Kräfte verfügt. Dieser Hakuron erzählte weiterhin, das er Kinji gerne aus seinem Gefängnis befreien würde, jedoch nur unter einer Bedingung. Kinji musste sich der Dragon King Company anschließen, der Triade, die der Mann namens Hakuron leitet. Für Kinji gab es da keinen Grund lange zu überlegen und er willigte nach einem kurzen Gespräch mit seiner zweiten Hälfte ein. So kam es, das Kinji nach 10 Jahren Gefangenschaft endlich befreit wurde und in die Außenwelt gehen konnte. Zusammen mit Hakuron, ging der Junge nach Hongkong, eine Stadt, die so riesig war, das sie ihn sofort fesselte. Hier würde er ab sofort sein weiteres Leben verbringen, nicht gefangen in einem Tank, sondern auf seinen eigenen Beinen. Nun konnte er endlich das Leben leben, das er nie haben konnte. Eins in Freiheit.


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Kinji Sakamoto
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