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11.09.2011
*Tag 2 hat begonnen!

Der See ist verdunstet, dessen Umgebung vollkommen verwüstet. Man findet an diesem Ort das reinste Chaos wieder.

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 Shirahama Nami

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AutorNachricht
Shirahama Nami
Schattentiger des Wassers
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Anzahl der Beiträge : 406
Anmeldedatum : 07.04.11
Alter : 24

Chara-Informationen
Alter: 18
Vergeben?: Single
Verletzungen:

BeitragThema: Shirahama Nami   Sa Apr 16, 2011 5:13 pm




Allgemein


Vollständiger Name: Shirahama Nami [Wellen, die an einem weißen Strand anbranden]

Rufname: Nami, Sui [Wasser]

Alter: 18

Herkunft: Japan

Wohnort:
Hongkong Innenstadt

Gruppenzugehörigkeit:
White Tiger Society

Rasse:
Dämon

Gesinnung:
neutral / gereizt

Rang:
Schattentiger des Wassers

Familie:
Familie? Namis Familie war einst der Wind und das Wasser… Nein, ganz ehrlich sie kannte ihren Eltern nicht, oder besser sie hat sie verdrängt, viel zu lange ist es her, dass sie sie gesehen hatte… Doch eines weiß sie noch und könnte sie niemals vergessen, sie besaß einen Zwillingsbruder, Suigetsu, doch ging er vor langer Zeit von ihr.

Charakter:
Namis Charakter ist nicht leicht oder auf Anhieb zu verstehen. Denn sie ist wie das Meer… Äußerlich ist sie auch zu Anderen eine Sanftmütige und Herzensgute Person, die anscheinend niemanden etwas zu Leide tun könnte. Sie lacht viel und
gerne, scheint liebend gern unter Menschen zu sein, aber auch manchmal still und in sich gekehrt ist sie an zu treffen. Doch Stille Wasser sind tief und das Meer kann grausam sein. Fällt ein Befehl ihres Meisters, ist Nami nicht mehr dieselbe. Freund, Feind, Kinder, Erwachsene oder Verbündete kennt sie nicht mehr, alles wird niedergerissen, solang es den Befehl erfüllt. Wie eine Flutwelle würde sie alles mit sich reißen, ohne Skrupel. Gefühle kennt sie nicht im Kampf, Worte wie Mitleid sind ihr vollkommen Fremd ist einmal die Entscheidung gefällt. Oftmals macht sie ziemlich makabere Witze und sagt Dinge die in Situationen alles andere als gut kommen… Von jetzt auf gleich kann ihr Gemüt umschwingen, ohne Vorwarnung ohne jegliche Anzeichen. Doch genauso wie es kam geht diese Zerstörung wieder, als wäre nie etwas gewesen und hinterlässt ein Trümmerfeld, von Opfern… Wie Ebbe und Flut kommen und gehen ihre Launen, wie ein Tsunami kann sie ausrasten ohne Vorwarnung, oder so sanft wie das ruhige Meer, an einem windstillen Tag sein… Eins ist sicher, man sollte Nami niemals unterschätzen oder sie versuchen ein zu schätzen, meist läuft es auf falsche Kalkulationen hinaus… Denn es gibt nur wenige Personen denen sie sich öffnet, die vermögen ihre Launen ab zu schätzen oder es sogar schaffen sie zu beschwichtigen. Doch eigentlich ist Nami eine ganz andere Person als sie sich immer gibt, alles andere als Gefühlskalt oder Skrupellos… Doch diese Fassade hilft ihr Dinge zu verarbeiten, oder besser zu verdrängen, Dinge aus vergangenen Tagen. Sowie Stark zu wirken, auch wenn sie es nicht ist.

Aussehen


Größe: 1.65m

Augenfarbe: Blau-Grün

Haarfarbe: Türkis bis Grün bzw. Schwarz in wahrer Form

Aussehen:
Nami hat lange Grüne Haare, die ihr bis zu den Hüften reichen und stets zu Zwei Zöpfen gebunden sind, da diese sonst noch länger wären. Ihre Augen strahlen in einem sanften Blau-grünen Ton, der eine schöne Harmonie mit ihren Haaren
bildet. Ihre sanften Gesichtszüge lassen nicht mal erahnen, was für ein Monster sie sein kann, was auch daran liegt das sie eigentlich stets außerhalb ein Lächeln trägt. Sonst prägt ihr Gesicht ein sehr ausdrucksloser Ausdruck, was so gar nicht zu ihr passt. Namis Figur ist zierlich und dennoch sportlich, aber sie lässt nicht die Fähigkeiten erahnen die hinter ihr stecken. Meistens trägt sie kurze Röcke oder Kleider, selten Hosen oder Kleidung die ihre Figur unförmig machen könnte. Da sie selbst weiß ihre Reize ein zu setzen und dies auch oft genug macht. Wenn ihr Gemüt umschwankt oder sie sich unsicher ist, fällt auch oft auf das ihr Pony dann über ihre Augen rutscht und den Blick zu ihrer Seele verdeckt. Doch wenn diese dann frei sind, erkennt man meist nur Trauer, die sie in den Augen wieder spiegelt. Lässt Nami ihre ganze Kraft frei, verändert sich ihre Haarfarbe und wird Schwarz wie die Nacht. Aber auch ihre Kleidung ist eine andere, ein Schwarzes Bikinioberteil, sowie kurze Hosen und ein Schwarzer Mantel bildet ihr neues Aussehen.

Besondere Merkmale:
Ihre Grünen Haare und die Länge von ihnen sind wohl sehr auffällig, sowie das sie meist oder oft mit Kopfhörern herumläuft.

Besondere Fähigkeiten


Waffe:
Nami trägt stets ein Katana mit sich, genannt Mizuchi. Mizuchi ist ein Katalysator für diverse Techniken von Nami und besitzt Zwei Erscheinungen. Im normalen Zustand ist es eigentlich ein vollkommenes unauffälliges Katana. Doch wenn Nami den Befehl „Kôru, Mizuchi!“ [Gefriere, Mizuchi!] ausspricht verändert sich das Katana, die Klinge wird Schwarz und am Ende des Griffes bildet sich eine Kette aus Schwarzen Gliedern, woran sich ein Halbmond in Form einer Sichel befindet. In diesem Zustand heißt das Katana Hyôsetsu [Eis und Schnee]. Ihr Katana kann sie jederzeit aus Wasser beschwören.


Besondere Fähigkeiten:
Nami ist in der Lage nahe zu überall und unter allen möglichen Umständen Wasser bzw., auch Eis zu erschaffen und diese nach belieben zu Formen. Diese Elemente beherrscht sie perfekt, was eigentlich natürlich ist für den Schattentiger des Wassers, aber nicht so perfekt wie ihr Meister, was sich versteht. Wobei sie eher mehr Eis einsetzt als Wasser an sich.

Durch diese Fähigkeiten ist sie in der Lage Pflanzen das Wasser zu entziehen, oder es an ihnen ab zu geben. Doch meistens bezieht sie das Wasser aus der Luft.

Sie ist ebenfalls in der Lage mit Wasser ihre Wunden zu heilen, bzw. Wunden Anderer. Wobei Beides ein ganzes Maß an Konzentration braucht und somit nicht im Kampf möglich ist.

Angriffe:

Wasser:

Spoiler:
 


Eis:

Spoiler:
 


Mit voller Macht nur möglich:

Spoiler:
 


Besonderheit:
In ihrer Dämonenform, werden jegliche Wunden geheilt und ihre Schnelligkeit nimmt noch mal zu, sowie ihre magische Kraft, aber die Erschöpfung die sie zuvor erlitten hatte, sowie der Blutverlust bleiben erhalten. Außerdem, wenn sie die Form auflösen muss ist sie kaum noch in der Lage zu kämpfen.


Persönliches


Stärken:
+ Fassade +
Namis Fassade ist nahezu perfekt, Niemand der sie nicht wirklich gut kennt ist in der Lage das wahre Ich von ihr zu sehen, oder irgendwie ihre Gedanken zu erahnen.

+ Wasser +
Natürlich ist Wasser einer ihren Stärken, da ihre ganzen Kräfte darauf basieren. Bei diesem Element ist sie eine Meisterin des Fachs und auch so wächst ihre Kraft wenn sie an einer großen Wasserquelle steht.

+ Loyal +
Auch wenn man es Nami nicht ansehen kann, sie ist extrem Loyal. Für den Meister würde sie sterben, da er zurzeit der einzige Grund ist, oder besser gesagt dessen Schutz der einzige Grund ist der sie noch am Leben hält.

+ Singen +
Schon damals mit ihrem Bruder waren sie oft auf den Straßen Singen und hatten sich damit Geld verdient, nun ist es sogar einer ihrer festen Jobs. Ohne das Singen kann Nami schon nicht mehr, fast in allen Lebenslagen summt sie, oder singt ein Lied vor sich hin, sei es das sie glücklich ist, oder einfach ihr Gemüt erhellen will.

+ Intellekt +
Natürlich ist Nami kein Dummes Mädchen. Vielerlei Wissen hatte sie sich angeeignet und schnell gelernt, Dinge zu kombinieren, oder Schachzüge der Gegner zu kalkulieren.



Schwächen:
- seelisch eigentlich sehr labil -
Einen Tod, besonders der Tod des eigenen Bruders den man gesehen hatte, kann man nicht einfach so ohne weiteres wegstecken. Hinzu kommt ihre schlimme Kindheit wovon sie noch immer seelische Narben mit sich herum trägt. Ihr seelischer Zustand kann sich von jetzt auf gleich ändern, es kann eine Erinnerung hoch kommen und Nami ist für die nächsten Stunden komplett abweisend, zu jedem und allen… Diese Momente sind die wenigen wo sie ihre Fassade nicht wahren kann.

- Vergangenheit -
Wenn man mit Niemanden darüber redet, holt die Vergangenheit einen stetig ein. Bei Nami ist dies der Fall, sie hat manchmal mitten am Tag Erinnerungen vor Augen, oder sieht ihren Bruder zwischen den Menschen… Doch auch nachts kann sie kaum ein Auge zu drücken oder gar durchschlafen, da Alpträume von diesem Tag sie stetig plagen.

- Erde -
Erde ist ihre Elementare Schwäche, da sie das Wasser verkörpert.

- Körperlich schwach -
Zwar ist Nami ein Schattentiger, doch ihre körperlichen Kräfte übertreffen nicht die, die der anderen Tiger. Sie hat schon mehr Kraft als ein normaler Mensch, doch bei einem nur körperlichen Kräftemessen, würde Nami den kürzeren ziehen, was auch daran liegt das sie eine Frau ist.

- kann sich zwischenzeitlich selbst nicht kontrollieren -
Nami weiß meist nicht wann Schluss ist. Rückzug, solch ein Wort ist ihr Fremd, sie lässt erst von Gegner ab wenn dieser absolut zerstört am Boden liegt, beziehungsweise Mausetot ist. Aber auch ihre Zerstörungswut, wenn sie umschwingt ist extrem, deswegen braucht sie oft Jemanden der sie zurückhält, ehe alles noch weiter eskaliert.



Vorlieben:
+ Das Meer +
Auch wenn das Meer ihr viel genommen hatte, gibt es Nami noch immer Hoffnung. Sie weiß selbst nicht wieso, die meisten in ihrem Fall würden es bestimmt hassen. Aber sie bringt es oft mit ihrem Bruder in Verbindung und kann es deshalb nicht hassen.

+ Die Nacht +
Der Mond bringt die Gezeiten und die Sterne schmücken das Himmelszelt. Nami liebt diesen Anblick bei Nacht solange der Mond zu sehen ist, auch ist auffällig das bei Vollmond ihre Kräfte ansteigen, sowie bei der Nacht.

+ Schnee || Eis+
Schnee und Eis gehören sozusagen zu Namis Element, weshalb sie anscheinend auch diese sehr mag. Doch allein Formen und die Kälte dieser Sachen faszinieren sie… Eine Schneeflocke hat ein wundervolles und Symmetrisches Muster, genauso wie Eisblumen. Diese Symmetrie der Natur hat es ihr angetan.

+ Schwimmen +
Nach langen Jahren und des mehrmaligen fast Ertrinkens, hat Nami endlich Schwimmen gelernt und kann gar nicht mehr genug davon bekommen. Schließlich ist sie dann ihrem Element sehr nahe und liebt das Gefühl dieser Schwerelosigkeit.

+ Musik +
Die Musik ist Namis Leben. Ohne könnte sie gar nicht mehr existieren, mit ihr verarbeitet sie Viele Dinge und gedenkt oftmals an ihren Bruder.


Abneigungen:
- Heiße Sommertage -
Sie hasst solche Tage, auch wenn sie schön zum Schwimmen sind… Aber wer schwitzt schon gerne? Sie hasst es… Genauso wie die Sonne dann auf der Erde scheint und das Wasser verdunsten lässt, ihr wundervolles Wasser…

- Finsternis || Dunkelheit -
Wenn man Jahrelang in einem finsteren Käfig lebt, mit dem Leben bangen muss und schreckliche Dinge erlebt, hat man automatisch Angst im Dunkeln. Nami hasst die totale Finsternis, schläft deswegen stetig mit offenen Fenstern, das noch das Mondlicht herein scheinen kann.

- Enge dunkle Räume -
Dies hat wieder mit ihrer Vergangenheit zu tun, solche Räume erinnern sie an dem Käfig und sie bekommt meist sogar richtige Panik darin, weswegen sie solche Räume krankhaft meidet.

- Körperkontakt -
Wieso sie Körperkontakt meidet, weiß Nami selbst nicht. Sie hasst einfach Berührungen jeglicher Art, aber auch Angst sich irgendwie an Jemanden zu binden, weswegen sie alle auf Abstand hält.

- Menschen die zu allem und jeden Nett sind -
Bei solchen Menschen bekommt Nami Krätze. Ihr ist es vollkommen Fremd wie man wirklich zu Jedem Nett sein kann, ihr kommen solche Personen vor wie dumme Puppen, die jedem Streit aus dem Weg gehen und deswegen wirklich alles tun das es nicht dazu kommt.


Ängste:
- Angst vor dem Tod, oder speziell vorm ertrinken
- Wieder eingesperrt zu werden
- Wieder einen wichtigen Menschen verlieren


Sonstiges


Lebenslauf:
Leere… Kein Geräusch, keinerlei Leben… Alles was die Zwillinge umgab war tiefes Blau, unter ihnen das unendliche Schwarz… Sie versuchte nach seiner Hand zu greifen, rang nach Luft, doch die Lungen füllten sich mit Wasser. Er regte sich nicht mehr, starrte mit Leeren Augen ins Nichts und sank… Einige Monate zuvor, liefen diese zwei Kinder, Nami und Suigetsu noch durch die Gassen der Unterwelt von Japan in Richtung Lagerhalle. Dort erwarteten sie Männer mit Waffen, bedrohlich und Fremdartig wirkten sie, doch taten diese ihnen nichts zumindest anfangs. Beide legten etwas auf eine Kiste, Suigetsu Geldbündel, Nami Tüten mit weißem Inhalt. Arbeiten oder Leben, das war das Motto wonach sie diesen Männern dienen mussten. Mit 5 verkauft, von ihren Eltern an die Unterwelt, haben die Kinder schon lange deren Gesichter vergessen, oder gar erfahren können was Kindheit wirklich war. Doch wussten sie das dies kein Leben war, wie Hunde gehalten zu werden, denn kurz darauf landeten sie in einer kleinen Zelle, einem Zwinger gleich und durften verweilen. Am nächsten Morgen wurde ihr Bruder am Arm aus dem Käfig gezerrt, er schrie sie griff nach seiner Hand, doch die Finger rutschten ab und mit einem Knall, schloss sich die Türe… und seine Stimme verhallte in der Dunkelheit. Jeden Tag, jeden Tag geschah dies… Wieso? Nami wusste keine Antwort, sie kroch lediglich in eine Ecke und wimmerte vor Angst… Was
machten sie nur immer mit Suigetsu? Niemals hatte er ein Wort verloren wenn er wieder auftauchte, auch wenn beide wussten, dass das nächste Mal das letzte Mal sein konnte. Doch dieses Mal hielt das Mädchen inne, es war bereits Nacht, doch er war nicht zurück… Im Lagerhaus war auch kein Geräusch zu vernehmen… Keine Schritte der Männer, keine dumpfen Stimmen, noch nicht einmal Schüsse. Langsam kroch sie ans Gitter und starrte ins Leere, kein Licht erhellte das innere des Lagerhauses. Unendliche Leere und Stille. Auf einmal hörte man, doch noch Schritte… Aber sie waren nicht normal, nein Stimmen folgten, nein nicht Stimmen schreie, Schüsse, Lichtblitze erhellten die Dunkelheit. Was war los?! Sofort rutschte das Kind wieder in eine Ecke und zog die Beine an ihren Körper. War eine andere Bande eingedrungen? Nein, dafür waren sie zu panisch, hier und da fiel das Wort Dämon, Monster… Tränen schossen ihr in die Augen, diese Schreie wurden unerträglich, die Hände an die Ohren gelegt versuchte sie es zu ignorieren. Sowieso wusste Nami, es gäbe kein entkommen aus dem Käfig, wenn alle hier starben, dann sie mit. Ohne Suigetsu sah sie eh keinen Sinn mehr in ihrem Leben. Irgendwann fiel sie in einen Schlaf, vor schluchzen und Erschöpfung. Panisch riss sie ihre Augen auf und alles was sie erblickte war Wasser… Sofort sah sie sich
um, versuchte nach Luft zu ringen, konnte aber nicht Atmen. „Nami… Nami!“ Eine Stimme riss sie aus ihrem Alptraum und geschockt starrte sie direkt ein bekanntest Gesicht. „Sui…getsu?“ Lächelnd wuschelte ihr Zwillingsbruder ihr durchs Haar und hob sie auf ihre Beine. Verwirrt sah Nami aber ihn noch immer an… Er war mit Blut befleckt, seine Sachen mitgenommen und er schien anders… „Schau mich nicht so an… Stell bitte keine Fragen… Schau! Wir sind frei, Nami!“ Ihre Leeren Augen glitten durch die Gegend, kein Käfig, kein Lagerhaus… Keine Männer. Alles was sie erblickte war ein Hafen und was sie hörte war das seichte Rauschen des Meeres. Freiheit, wie gut dieses Wort auf der Seele doch tat, mit 12 waren die Zwillinge frei, ein Traum erfüllte sich. Niemals würde das Mädchen dieses Rauschen, des Wassers vergessen, denn für sie war es ein Geräusch was sich ins Gedächtnis gebrannt hatte… Aber Nami hatten diese verstrichenen Jahre in Gefangenschaft bereits gekennzeichnet, abgeschottet, in sich gekehrt, kaum ein Wort sprechend und Niemanden vertrauend war sie das Gegenteil ihres Zwillingsbruders. Er war ihre Stütze und andersherum genauso, sie konnten nicht ohne ihr Gegenstück. Beide waren ein ganzes und doch ein Individuum für sich. An diesem Tag schienen sie noch mehr zusammengewachsen zu sein, wenn das überhaupt noch ginge. Doch Niemals würde sie erfahren wie ihr Bruder sie befreien konnte… Ein Halbwegs normales Leben begann für Beide, zwar lebten sie weiterhin auf der Straße, doch
konnten sie sich mit Straßenmusik und kleineren Aushilfsjobs bei netten Menschen über Wasser halten. Beide entschlossen sich eines Tages nach China zu reisen, dort einen vollkommenen Neu Anfang zu starten, ein neues Leben zu beginnen, ohne jegliche Erinnerungen an ihr vorheriges. So standen nun beide am Bug eines Schiffes und hielten die Hände, nahmen Abschied von Japan… Nami genoss erneut das Rauschen des Meeres, erneut erschien es eine schöne Erinnerung mit diesen Geräusch zu geben. Aber das Wetter schwang um, eine Welle riss die Zwillinge mit sich und so fielen sie ins Wasser. Wellen drückten sie nach unten, dennoch gelang es Suigetsu Namis Hand zu ergreifen, aber alles hatte keinen Zweck, denn zu Allem Übel konnte keiner von Beiden Schwimmen. Das Meer verschlang sie und sie sanken ins Nichts. Sie sahen sich gegenseitig an und wussten das dies das Ende werden würde. Bis plötzlich ihr Bruder Nami etwas in die Hand drückte und sich abstieß… Mit aufgerissenen Augen, streckte sie die Hand nach ihm aus, versuchte eine Hand zu greifen… Luftblasen stiegen auf als sie seinen Namen schreien wollte. Aber alles was ihre Augen zu sehen bekamen, war wie Suigetsus lebloser Körper in die Dunkelheit des Meeres sank. Plötzlich erschien vor ihr eine merkwürdige Gestalt… Ein Mädchen… Schwarze Haare, merkwürdige Kleidung… Es war als ob Nami in einem Spiegel sehen würde, doch in einen der in eine andere Dimension zu einem anderen Ich führte. Doch dann schwanden ihre Sinne dahin, nach Luft schnappend füllten sich die Lungen mit noch mehr Wasser und ein qualvoller Schmerz breitete sich auf ihrer Brust aus… Dunkelheit umfing sie. Aber Nami erwachte wieder, an einem vollkommenen Fremden Ort, noch immer brannte ihre Brust vor Schmerzen und es schien als brach ihre Welt zusammen… Dennoch schaffte sie es sich auf zu
richten und den Ort zu erkunden wo sie gelandet war… Hongkong. Zwar war sie nun in der Stadt, wo sie ihr neues Leben beginnen wollte, aber ohne Suigetsu sah sie keinerlei Gründe mehr voran zu schreiten. Nami nahm aber all ihren Mut zusammen und die Kraft, die ihr Bruder ihr anscheinend vermacht hatte und versuchte weiter zu Leben. Ein normales Leben gelang ihr aber dennoch nicht, denn schnell entdeckte sie Kräfte, die sie eigentlich nie hätte besitzen sollen… Erst nach 2 Jahren kam Nami auf die richtige Idee, das anscheinend sie und ihr Bruder Dämonen gewesen sein mussten, nur das sie ihre Kräfte nicht erwecken konnte und Suigetsu es schließlich dann tat, mit seiner letzten Kraft damit sie Leben konnte… Diese Tatsache gab der Jungen Frau noch einmal mehr Energie zum Leben, denn somit trug sie den Gedanken mit sich einen Teil ihres Bruders stets mit sich zu tragen. Niemals würde sie über diesen tragischen Tot hinwegkommen… Die Jahre zogen dahin und Nami machte sich einen kleinen Namen als Sängerin, zog von Bar zu Bar und machte im Schatten hier und da sogar Attentate, erfüllte diverse Aufträge, die alles andere als Legal galten. Doch eines Abends lief etwas gehörig schief, ihre Kräfte waren aufgebraucht, sie war sichtlich geschunden und dazu umzingelte sie auch noch eine Schar an Männern mit Waffen… Die Fremden drängten sie immer weiter an den Rand, des Steges und Nami fragte sich wieso ausgerechnet sie sich am Hafen befanden mussten… Plötzlich sah sie einen Schatten der sich hinter den Männern befand, für einen kurzen Moment, dachte sie Suigetsu gesehen zu haben, als sie auch schon das Gleichgewicht verlor und Rücklings ins Wasser fiel. Wie lange war es schon her? 4 Jahre war der Tag her an dem sie das letzte Mal mit dem grausamen Meer in Kontakt kam… Dieses Mal würde dieses sicherlich die Junge Frau verschlingen. Welch Ironie empfand sie schon immer eine gewisse Nähe zum Meer und ihre Kräfte bauten ausgerechnet auf Wasser… Und dabei konnte sie noch immer nicht schwimmen. Plötzlich streckte sich ihr eine Hand entgegen. Mit geweiteten Augen starrte sie diese an… Ergriff sie aber… Irgendwas sagte ihr sie sollte es machen… Nach Luft ringend
wurde sie auf den Steg gehoben, eine Stimme erklang und kurz war sie steif vor Schreck. Diese Person klang wie er! Aber als sie ihren Blick Hoffnungsvoll hob, erkannte sie nicht Suigetsu sondern einen vollkommenen Fremden Mann, der zwar lächelte aber Nami ein ungutes Gefühl gab. Er meinte, er habe sie kämpfen sehen und würde ihr ein neues, besseres Leben eröffnen, solange sie ihm diene. Skeptisch und misstrauisch wie die Junge Frau nun mal war, lehnte sie ab und kehrte schließlich in ihr Altes Leben zurück. Doch am nächsten Tag stand der Fremde in der Bar, wo sie täglich arbeitete und unterbreitete erneut das Angebot, doch diesmal war er anders… Er erwiderte ihr das Leben gerettet zu haben, doch er würde es ihr wieder nehmen wenn sie nicht Folge. Irgendwie begann Nami diese Art zu mögen und sagte schließlich zu… Sie hatte eh nichts wofür sie Leben konnte, keinen Sinn, kein Ziel… Dieser Mann hatte, ihr Leben gerettet, gab ihr ein Ziel… Doch nicht nur deswegen folgte sie ihm, nicht wegen der Drohung die er ausgesprochen hatte, nein… Er sprach manchmal wie ihr Bruder und gab ihr das Gefühl seiner Seele noch einen Stück näher zu sein. So kam es das Shirahama Nami ihm folgte… Ihre Fähigkeiten stellte sie schnell unter Beweis und zeigte ihre Willenstärke. Nach einigen Jahren kann sie endlich den Rang eines Schattentigers genießen, doch die Vergangenheit kann man nicht einfach wegschieben…

Besondere Rolle deines Chara's:
Sängerin in einer Bar
Schattentiger des Wassers

Zweitcharakter:
Noch keiner

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